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Geschichte der Kameradschaft

Am 10. Februar 1907 wurde der Kriegerverein für Blumenthal und Umgegend von 23 Mitgliedern gegründet. Interessant erscheint hier, dass gleich im Gründungsprotokoll von Blumenthal und Umgegend gesprochen wird. Ab 1910 hielt man die Versammlung dann auch abwechselnd bei den Gastwirten Peter Elfers und Jürgen Bruns oder beim Kameraden Gastwirt Grell in Borstel (heute Bossel) ab.

Die Fahne wurde am 11. Juni 1911 geweiht. Es wurde beschlossen, dass eine Abordnung von 6 Kameraden mit der Fahne an der Kaiserparade teilnehmen soll.

Eine Theateraufführung wird zum ersten Mal für das Wintervergnügen am 10. Februar 1935 in den Protokollen erwähnt, danach regelmäßig bis zum Jahr 1939. Hier bricht auch die Protokollführung ab.

Zwischen Januar 1939 und Januar 1975 ist nur ein Jahresappell am 31. Januar 1943 aufgezeichnet, in dem auch ein Vortrag des Kameraden Ortsgruppenleiter i.R. Köpcke in Bossel erwähnt wurde. „Er sprach über das heldenmütige Ringen an der Ostfront und über die Haltung der Heimat“.

Nationalsozialistisches Gedankengut ist in dem gesamten Protokollbuch nirgendwo zu finden. So schließt auch der oben erwähnte Jahresappell mit: V.G.U. (für Vorgelesen, Genehmigt, Unterschrieben) ab und nicht, wie damals durchaus üblich mit Deutschen Gruß oder sogar Heil Hitler.

Am 27. Januar 1975 wird „der im Jahre 1907 gegründete Kriegerverein“ von 33 Bürgern aus Blumenthal und Bossel beim Gastwirt Bruns in Blumenthal wieder ins Leben gerufen.
„Die Kameradschaft soll den Namen Krieger- und Soldatenkameradschaft Blumenthal und Umgebung erhalten“.

Im April 1982 wird auf einer außerordentlichen Versammlung der Name geändert:
Kameradschaft Blumenthal-Bossel (ehem. Kriegerverein)

Ab Herbst 1983 wird der Kameradschaftsball als Ernteball durchgeführt, um dörfliche Tradition zu erhalten, wie im Protokoll ausdrücklich erwähnt wird.

1985 findet erstmals die von der Kameradschaft jährlich ausgerichtete Boßelveranstaltung statt.